Was ist denn eigentlich Gartenwurst?

Gurken aussähen – möglich, aber jetzt zu spät

Ich kaufe Gurkenpflanzen und freue mich über reiche Erträge.
Die Salatgurke, auch Schlangengurke genannt, mit langen, glatten Früchten, gehört bei uns zu fast jeder Mahlzeit dazu. Mittags als Salat und am Abend entweder wieder als Salat oder als Brotbelag, meine Kinder nannten das immer „Gartenwurst“
Salatgurken werden im Gartenbau in Gewächshäusern angebaut. Das habe ich als Hobbygärtner leider nicht, aber es geht auch ohne, wie die Erfahrung lehrt. Rank Hilfen wie Schnüre oder Gitter, an denen sich die Gurkenpflanzen in die Höhe hangeln können, sind notwendig und nützlich. Landgurken sind Freilandgurken mit kürzeren und dickeren Früchten, die wie Einlegegurken im Beet auch ohne Rank Hilfen angebaut werden können.
Gurkenpflanzen benötigen also viele Nährstoffe, wenn sie als Erstkultur auf frisch gedüngten Beeten gezogen werden sollen, sie eignen sich gut für die Mischkultur: Empfehlenswerte Partner sind Basilikum, Fenchel, Dill, Zwiebeln und Knoblauch. Tomaten, Radieschen und Rettich sind keine guten Nachbarn für die Gurke, also besser vermeiden, sonst gibt es Stress mit dem Nachbarn(pflanzen).
Schlangengurken werden roh als Salat verzehrt, es gibt aber auch eine wunderbare Möglichkeit, sie einzulegen und für kurze Zeit haltbar zu machen:

Eingelegte Salatgurken
Salatgurken einfach und schnell einlegen.
Zutaten
6 Salatgurken, 2 große Zwiebeln
Aufguss:
500 g Apfelessig
500 g Wasser
100 g Zucker
20 g Salz
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Dill, getrocknet
5 Lorbeerblätter
2 TL Senfkörner
1/2 TL Chilipulver
5 Wacholderbeeren
Zubereitung
Salatgurken grob schälen, entkernen und in 7 mm dicke Stücke schneiden.
Zwiebeln fein hobeln.
Gurken und Zwiebeln in eine große Schüssel geben und mit den Händen gut vermischen, dann dicht in die sterilisierten Gläser füllen.
Alle Zutaten für den Sud in einen Topf geben und aufkochen und 1 Minute kochen lassen.
Den heißen Sud bis zum Rand in die Gläser füllen und die Gläser sofort verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Wie lange sie halten, weiß ich allerdings nicht. Sie sind immer ruckzuck verbraucht – ich habe aber gelesen, dass man sie auch sterilisieren kann im Backofen. Der Aufwand ist mir zu groß und solche Mengen habe ich nicht – am besten schmecken sie uns roh, als Salat oder „Gartenwurst“.
Die Gurken sind nach 3 Tagen genussbereit, innerhalb von zwei Wochen sind sie verbraucht und schmecken bis zum letzten Tag vorzüglich.

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