Verler Literaturtage 2021

2 Lesungen ausverkauft – Restkarten für 6 Lesungen –

Michael Frey Dodillet liest aus „Leeres Nest, volle Panik“

Das Badezimmer ist wieder begehbar, die Klamottenberge sind verschwunden, kein nerviges Gezanke mehr. Was ist passiert? Die Kinder sind aus dem Haus! Eigentlich sollten die Korken knallen. Doch statt auf den Tischen zu tanzen, singen viele Paare erst einmal den Elternblues. Mit „Leeres Nest, volle Panik – Wie wir als Eltern den Auszug unserer Kinder überleben“ hat Michael Frey Dodillet ein unterhaltsames Mutmachbuch geschrieben. Am Donnerstag, 11. November, ist er bei den 5. Verler Literaturtagen zu Gast und liest ab 19.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule (St.-Anna-Straße 28).

Die Phase, wenn Eltern plötzlich wieder allein zu Haus sind, ist im Leben einer Familie nicht ganz ungefährlich und kann empfindliche Nebenwirkungen haben. Es sitzt niemand mehr am Tisch, den man mit strengen Blicken maßregeln kann, und plötzlich kommen die seltsamsten Marotten des Partners aufs Tablett: Hat er wirklich immer schon so laut geatmet? Gab es da nicht mal Leidenschaft? Herzlich willkommen im leeren Nest! Einfühlsam, selbstironisch und mit viel Humor erzählt der Autor, wie sich Eltern als Liebespaar wiederfinden, wenn sie das Mammut-Projekt Kindererziehung erfolgreich abgeschlossen haben.

Michael Frey Dodillet, geboren 1961, arbeitet als Werbetexter für diverse Agenturen in Düsseldorf, Hamburg, München und in der Schweiz. Mit seiner Frau lebt er in Erkrath bei Düsseldorf. Die drei Kinder sind aus dem Haus, geblieben sind ein aufmüpfiger Hund, Wühlmäuse in den Rabatten und ein nicht erwünschter Steinmarder unterm Dach. Bei Heyne erschienen bereits seine drei Bestseller „Herrchenjahre“, „Herrchenglück“ und „Herrchentrubel“ sowie „Herrchen will nur spielen“ und seine Romane „Die Toskanamänner“ und „Männer al dente“.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro. Für den Besuch der Veranstaltung ist eine verbindliche Kartenreservierung im Bürgerservice Verl unter Tel. (05246) 961-196 oder per Mail an buergerservice@verl.de erforderlich. Bei der Reservierung müssen die eigenen Kontaktdaten und die Kontaktdaten möglicher Begleitpersonen angegeben werden. Abgeholt und bezahlt werden die Karten am Veranstaltungsabend. Werden Plätze reserviert und ohne Stornierung bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung nicht eingelöst, wird der Eintrittspreis in Rechnung gestellt.

Für den Besuch der Lesung gilt die 3G-Regel. Das heißt, vor Ort muss eine vollständige Impfung oder Genesung oder ein negativer Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) vorgelegt werden.

Foto von Martin Jepp

Brigitte Glaser stellt bei den Literaturtagen ihren Roman „Rheinblick“ vor

Ihr Bestseller „Bühlerhöhe“ drehte sich um Konrad Adenauer. In „Rheinblick“ dagegen taucht Brigitte Glaser in das politische Bonn der 70er Jahre und damit in die Willy-Brandt-Ära ein. In dem Polit-Thriller um Machtspiele, Verrat und Erpressung erzählt sie mitreißend von zwei Frauen im Schatten der Macht und von zwei Wochen, in denen Sieg und Niederlage so nahe beieinanderlagen wie nie zuvor. Am Sonntag, 14. November, stellt Brigitte Glaser ihren Roman bei den 5. Verler Literaturtagen vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule (St.-Anna-Straße 28).

November 1972. Bonn ist in den Tagen nach der Wahl ein brodelndes Durcheinander, es geht um Positionen und Posten. Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, umtriebige Wirtin des „Rheinblicks“. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als sich der Koalitionspoker verschärft, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung. Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit der Uni-Klinik auf dem Venusberg Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Die junge Logopädin hat wenig Erfahrung mit Politik, doch plötzlich soll sie den Kanzler behandeln – und niemandem davon erzählen. Auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden? Indem sie geschickt Fakten und Fiktion vermischt, gelingt Brigitte Glaser ein stimmiges Bild des politischen Geschehens in der ehemaligen Hauptstadt und eine glaubhafte Version dessen, was sich hinter den Kulissen der Politbühne abgespielt haben mag.

Die Autorin lebt seit über 30 Jahren in Köln. Bevor sie zum Schreiben kam, hat die studierte Sozialpädagogin in der Jugendarbeit und im Medienbereich gearbeitet. Heute schreibt sie Bücher für Jugendliche und Krimis für Erwachsene, unter anderem ihre erfolgreiche Krimiserie um die Köchin Katharina Schweitzer. Mit „Bühlerhöhe“ gelang ihr der Durchbruch.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro. Für den Besuch der Veranstaltung ist eine verbindliche Kartenreservierung im Bürgerservice Verl unter Tel. (05246) 961-196 oder per Mail an buergerservice@verl.de erforderlich. Bei der Reservierung müssen die eigenen Kontaktdaten und die Kontaktdaten möglicher Begleitpersonen angegeben werden. Abgeholt und bezahlt werden die Karten am Veranstaltungsabend. Werden Plätze reserviert und ohne Stornierung bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung nicht eingelöst, wird der Eintrittspreis in Rechnung gestellt.

Für den Besuch der Lesung gilt die 3G-Regel. Das heißt, vor Ort muss eine vollständige Impfung oder Genesung oder ein negativer Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) vorgelegt werden.

foto von meyer originals

Jürgen Kehrer mit dem neuesten Wilsberg-Krimi in Verl zu Gast

30 Jahre nach dem ersten Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“ ist im März vergangenen Jahres der 20. Roman „Wilsberg – Sag niemals Nein“ erschienen. Und wieder ist es ein Fall, der Wilsberg wenig Geld einbringt, dafür aber schwer zu schaffen macht. Am Freitag, 12. November, können alle Wilsberg-Fans live mit ihrem Lieblingsdetektiv auf Spurensuche gehen, denn Autor Jürgen Kehrer ist bei den 5. Verler Literaturtagen zu Gast, um den neuesten Fall der Reihe vorzustellen.

Teenager Emma bittet Georg Wilsberg, auf ihren Vater aufzupassen, der mit einem mysteriösen Mann verabredet sei. Der Privatdetektiv lehnt ab – was sonst? Aber als Emma ihren Vater abends nicht erreicht, macht Wilsberg sich doch auf den Weg zum Park, wo das Treffen stattfinden sollte. Und findet ein Smartphone in einer Blutlache. Von Emmas Vater fehlt jedoch jede Spur. Wilsberg beginnt zu ermitteln. Der Verschwundene soll sich mit der rechten Szene beschäftigt haben, mit Leuten also, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dann erhält Emma einen Anruf aus Beirut und Wilsberg fliegt in den Nahen Osten.

1990 veröffentlichte Jürgen Kehrer den ersten Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“. Inzwischen gibt es 20 Romane mit dem münsterschen Privatdetektiv – zwei davon hat Jürgen Kehrer zusammen mit Petra Würth geschrieben. Außerdem zwei Wilsberg-Comic-Bände, die er zusammen mit dem Zeichner Jörg Hartmann veröffentlicht hat. 1995 wurde der erste Wilsberg-Roman „Und die Toten lässt man ruhen“ vom ZDF verfilmt. Seit 1998 verkörpert Leonard Lansink den münsterschen Privatdetektiv, der längst eine feste Größe und ein Quotengarant im Samstagabendprogramm geworden ist. Sieben der bislang 67 gesendeten Wilsberg-Filme, die durchschnittlich sieben Millionen Zuschauer erreichen, basieren auf Romanen von Jürgen Kehrer.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro. Für den Besuch der Veranstaltung ist eine verbindliche Kartenreservierung im Bürgerservice Verl unter Tel. (05246) 961-196 oder per Mail an buergerservice@verl.de erforderlich. Bei der Reservierung müssen die eigenen Kontaktdaten und die Kontaktdaten möglicher Begleitpersonen angegeben werden. Abgeholt und bezahlt werden die Karten am Veranstaltungsabend. Werden Plätze reserviert und ohne Stornierung bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung nicht eingelöst, wird der Eintrittspreis in Rechnung gestellt.

Für den Besuch der Lesung gilt die 3G-Regel. Das heißt, vor Ort muss eine vollständige Impfung oder Genesung oder ein negativer Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) vorgelegt werden.

Kerstin

Kerstin Moseler

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